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Baubeginn: Februar 2001
Schleusenschluß: 8. Februar 2002
Voraussichtliche Kosten: 1,9 Milliarden Euro
Beton-Volumen: 687 000 m³
Maximale Stauhöhe: 152 m
Wasserfläche: 250 qkm (davon 63 qkm in Spanien) bzw. 25.000 Hektar (entspricht der Fläche von Malta)
Stausee-Länge: 85 km
Stausee-Uferlänge: 1.100 km
Wasservolumen: 4150 qm
erwartete Leistung: 240 MW
Zu fällende Bäume: 1,2 Millionen -=> 1.200.000
betroffene Flora: 540.000 Steineichen, 30.000 Korkeichen, 130.000 Olivenbäume, 500.000 Eukalyptusbäume
betroffene Fauna: Schwarzstorch, Fischotter, Mönchsgeier, Iberischer Kaiseradler (vom Aussterben bedroht), Iberischer Lynx (vom Aussterben bedroht), Reiher, Uhu, Fledermäuse
Anderes:
- In dem Gebiet gibt es rund 300 archäologische Stätten (Jung- und Altsteinzeit) und Funde von Felsenmalerei.
- Es entstehen 460 Inseln.
- Ein Dorf mit 380 Bewohnern muss umgesiedelt werden.
1955: Erste Untersuchungen über die Bewässerung des Alentejo unter Einbeziehung des Guadiana
1965: Planungsbeginn für einen Guadiana-Staudamm
1977: Beginn der Bauarbeiten in Alqueva
November 1978: Ablehnung durch Weltbank als "unwirtschaftlich" und daraus resultierend ein Stopp des Projekts
1997: Genehmigung durch EU
1998: Erste Betonarbeiten
Februar 2001: Beginn der Baumfällung
März 2001: Blockade der Zufahrtsbrücke durch ca. 200 Demonstranten
bis 30. September 2001: Auffüllen einer geologischen, durch Seismik entstandenen Verwerfung mit Beton
bis 31. Oktober 2001: Geplant: Fertigstellung des Ersatzdorfes Nova Aldeia da Luz (39 Mio Euro).
bis 24. Dezember 2001: Geplant: Umsiedlung der Bevölkerung von Aldeia da Luz
bis 31. Dezember 2001: Beendigung der Abholzungsaktion bis zu einer vorläufigen Höhe, die 139m Wasserpegel entspricht
8. Februar 2002: Schließen der Schleusen und Aufstauung des Flusses
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