António de Oliveira Salazar |
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Der Politiker wurde am 28. April 1889 in Santa Comba Dão geboren. Zuerst interessierte er sich für eine Karriere als Priester,
brach seine diesbezüglichen Studien aber 1910 ab, um an der Universität Coimbra zu studieren. Dort wurde er dann 1914
Dozent und 1918 Professor für Wirtschaftswissenschaften.
1926 beendet die Machtübernahme Generals António de Fragoso Carmono die erste portugiesische Republik und ersetzt sie durch eine Militärregierung. Bereits 1926 wurde Salazar das Finanzministerium angeboten, das er aber ablehnte, weil ihm einige Befugnisse verweigert wurden, die er für sich verlangte. Als man ihm 1928 weitgehende Vollmachten zusagte, nahm er die Berufung an. Ihm gelang es innerhalb eines Jahres, den Staatshaushalt auszugleichen und kurze Zeit später auch sämtliche Auslandsschulden zu begleichen. Das führte schließlich dazu, dass er 1932 zum Ministerpräsidenten ernannt wurde. Schon 1933 verkündete er den "Estado Novo", den "Neuen Staat", eine Verfassung, auf deren Grundlage er eine diktatorische Einparteienregierung errichtete. Bis 1940 blieb Salazar parallel zu seinem Amt als Miniterpräsident Finanzminister. Daneben war er von 1938 bis 1944 Kriegsminister, von 1936 bis 1947 Aussenminister und von 1961 bis 1962 Verteidigungsminister. |
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Letzte Änderung am 31. März 2002 |