Jorge Sampaio |
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Jorge Sampaio wurde am 18. September 1939 in Lissabon geboren.
1960 wurde er Präsident der Akademischen Vereinigung der Juristischen Fakultät der Lissaboner Universität, wo er bis dahin Rechtswissenschaften studiert hatte. Während der Diktatur unter António de Oliveira Salazar war er einer der Anführer des studentischen Widerstands, später verteidigte er als Rechtsanwalt politisch Verfolgte. Nach der "Nelkenrevolution" von 1974 betätigte er sich in verschiedenen marxistischen Gruppierungen. Der linken Richtung blieb er auch treu, als er 1978 in die von Mário Soares geleitete Sozialistische Partei (PS) eintrat, für er dann 1978 ins Parlament einzog. Bei den Parlamentswahlen 1983 und bei den Wahlen 1985 verzichtete Sampaio auf eine Kanditatur, da es zu Differenzen zwischen ihm und Soares bezüglich der Führung der Partei kam. Unter dem neuen Generalsekretär Constancio kehrte er in die Parteiführung zurück und übernahm nach den Wahlen 1987 die Führung der Fraktion. 1989 wurde er mit Hilfe der Kommunisten Bürgermeister von Lissabon. 1991 ging er als Spitzenkanditat der PS in die Parlamentswahlen, wurde aber von der Sozialdemokratischen Partei unter Cavoaco Silva geschlagen, die eher liberal-konservativ eingestellt war. Daraufhin musste er 1992 als Vorsitzender der PS zurücktreten. 1995 kam die PS unter Antonio Guteres an die Regierung. 1996 wurde Sampaio schließlich mit einer deutlichen Mehrheit (53,8 %) zum Präsidenten gewählt. 2001 wurde Sampoia mit 55,8 % wiedergewählt. Allerdings war die Wahlbeteiligung mit 50,9 % extrem schlecht.
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