Culatra
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Ilha da Culatra e Farol
Da ist mir der Petro gerade zuvor gekommen mit einem Bericht über die “Ilha da Culatra” (auch “Ilha de Farol”). Offensichtlich macht es nicht nur uns Spass, im Januar über diese Insel zu spazieren! 
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Vom Bootsableger in Olhão geht es in 30 Minuten Fahrt mit der Fähre “Rio Guadiana” zum Dörfchen “Culatra”. Für die ca. 4 km zum Dörfchen “Farol” kann man sich dann getrost einige Stunden Zeit lassen. Unser Ablauf: Um 11 Uhr von Olhão los und um 16 Uhr von Farol zurück. 
Im Januar ist nicht viel los, der Ticketkiosk hat geschlossen. Bezahlt wird direkt auf der Fähre: Für die Hin- und Rückfahrt pro Person 2,50 €.

Auf der Fähre tummeln sich überwiegend auf der Insel Ansässige, die von ihren morgendlichen Einkäufen in Olhão nach Hause fahren und einige Tagesausflügler. 

In Culatra angekommen steuerten wir auf ein Café zu, das Tische und Stühle im Freien stehen hatte. Wir bestellten ein kühles Bierchen - aber “não há bebidas alcoolicas” - also: keinen Alkohol in diesem Café - na gut, tranken wir einen leckeren Milchkaffee.                     Der Preis hat uns von den Socken gehauen. Fast doppelt so teuer wie auf dem Festland. Wie auch Petro schon feststellte, begegnen einem hier noch zur Mittagsstunde einige Frauen, die im lässig übergeworfenen Bademantel zum Einkaufen schlurfen. Eine dieser Frauen hat uns im nächsten Café dann das heiss ersehnte Bier serviert, im Pyjama, der Bademantel lag über einer Stuhllehne. Ausser den Bademänteln war uns auch das Schlurfen aufgefallen, offenbar eine weit verbreitete Angewohnheit auf Culatra! 
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Wir spazierten los, durch das Dorf, vorbei an kleinen weiss gekalkten Häusern mit winzigen Vorgärten und vorbei an der Schule, dem letzten Gebäude auf dem Weg zum Strand. Wer will, kann einen kleinen Abstecher zu den von weitem sichtbaren Segelschiffen machen, die in einem kleinen Binnenhafen liegen. 

Nach ca. 10 Minuten Fussmarsch erreichten wir das Meer. 

Dabei fiel uns wie auch Petro schon auf, dass der Strand nicht besonders sauber war - ob es daran liegt, dass die Müllcontainer mit verschlossenen Ketten gesichert sind? Kann man nur hoffen, dass für die Sommer- Saison aufgeschlossen wird! 

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Mitte Januar machen wir immer unser erstes Picknick am Strand und holen uns dabei unseren ersten Sonnenbrand im Jahr - trotz Winterjacken! 
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Eindrücke vom Strand: An diesem Nachmittag treffen wir ausser auf einige Möwen und andere Vögel nur noch einen Angler und drei weitere Spaziergänger. 
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Der Leuchtturm (= “farol”) ist eigentlich immer zu sehen - doch nun stehen wir direkt davor. Das Dorf Farol wirkt unbewohnter als Culatra - die Häuschen mit ihren Vorgärten scheinen hauptsächlich Sommerferienresidenzen zu sein. In einem Café machen wir noch einmal Rast und werden auch hier von den Preisen umgehauen. Die Kellnerin erklärte das mit den Transportkosten vom Festland zur Insel. Wir fanden aber eine Preissteigerung von teilweise 100% doch etwas happig und begnügten uns mit lediglich einem Getränk. 
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Rechts: Eine Yucca- Palme in Blüte
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So langsam wird es Zeit, dass wir zum Fährableger kommen. In der Ferne können wir schon die Fähre sehen, die uns wieder zurück bringen wird. 
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Links: Der Fahrplan, Stand 2004
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Die Fähre “Rio Guadiana” bringt uns wieder nach Olhão zurück. 
 
 

Unser Fazit: Wir haben einen wirklich erholsamen Tag verbracht auf einer Insel, in der die Zeit keine Bedeutung hat, Hektik ein Fremdwort ist und man einfach mal so richtig entspannen kann! 

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